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Subject: Blitzer
From: Michael Eberle
Date: 3/16/2007 10:38:11 AM
On 2007-03-16, Erkan Ayan <kingfreezy@arcor.de> wrote:
> Moin
Ebenso Moin,
>
> Kann man hier nichtmal das Thema "RADAR, BLITZER" einrichten, dass die Leute
> die hier mitlesen
einfach an die Geschwindigkeitsbeschraenkungen halten, dann
brauchst Du auch nicht in die Newsgroups schauen, bevor du
losfaehrst!
SCNR
Michael
Subject: Blitzer
From: Michael Eberle
Date: 3/16/2007 12:03:08 PM
On 2007-03-16, Erkan Ayan <kingfreezy@arcor.de> wrote:
> Ja deswegen ja....mal ganz ehrlich, wer AUSSER Fahrschueler halten sich an
> die Geschwindigkeit? Die meisten fahren 60 Km/h und das reicht schon
> aus....dann kommt was rotes und dann zahlt man.
Aehem, ich!
Wird ein Gesetz ungueltig, nur weil sich keiner dranhaelt?
Siehst Du Dich als faehig an, vor einer Kurver beispielsweise zu erkennen,
mit welcher max. Geschwindigkeit Du die fahren kannt, unter
Beruecktsichtigung aller betreffenden physikalischen Kenngroessen und
-Gesetze?
Mir ist schonklar, dass man heutzutage "out" ist, wenn man die Verkehrsregeln
beachtet, aber Gesetze funktionieren nicht, wenn man sie nicht beachtet.
D.h. aber auch noch lange nicht, das ich diedes Gesetzt beispielsweise gut finde,
aber man sollte Wege finden, sich anders dagegen zu wehren...
Gruss,
Michael
Subject: Blitzer
From: Michael Perlitschke
Date: 3/18/2007 1:57:33 AM
"Sebastian Galka" <panzerknacker@gmx.org> schrieb im Newsbeitrag
news:45fc2d72$0$6400$9b4e6d93@newsspool2.arcor-online.net...
> Es kommt noch eine Beobachtung hinzu: Derjenige, der 70 fährt und der, der
> sich an das 50er-Limit hält, stehen erfahrungsgemäß an der nächsten roten
> Ampel nebeneinander. Auf einigen Strecken zwischen zwei Ampeln, wo ich
> weiß, daß ich an der nächsten Ampel sonst eh stehen muß, passe ich
> mittlerweile meine Geschwindigkeit auch an und fahre dann eben nur so
> schnell (z. B. nur 25 km/h), daß ich gerade beim Ende der Rotphase die
> Ampel erreiche. Aber die Mehrzahl der Fahrer beschleunigt lieber auf 70
> und legt dann ein mehr oder weniger scharfes Bremsmanöver hin...
Wenn Du dann noch den dritten Gang beim Anfahren und hochschalten komplett
wegfallen laesst, also vom zweiten gleich in den vierten schaltest und schon
weit vor einer roten Ampel ausgekuppelst ( als Leerlaufdrehzahl ! ) den
Wagen langsam ausrollen laesst, spart das min. 1 Liter Kraftstoff. Ich
konnte so den Verbrauch von 7,2 bis 7.8 Litern innerorts auf 6-6,2 Liter
reduzieren. Mehr als ein Liter ohne das man wirklich viel an Zeit dabei
verliert. Nachts kann man das Spiel -so man keinen behindert- sogar noch
weiter ausbauen. Beispiel: Wenn man zum Beispiel taeglich die gleichen
Strecken faehrt und die Ampelschaltungen kennt, hat man schnell ein Gefuehl
für die gruene Welle. Zum Beispiel muss man, wenn man an der Ampel von der
B76 auf die Eckernforderstrasse mit 65km/h fahren um die Folgeampeln
Richtung Suchsdorf bei gruen zu erwischen. Steht man allerdings auf der
Eckernfoerderstrase an der Brueckenample auf der B76 kann man schon kurz
hinter Nissan auskuppeln und sich mittels dem Eigenschwung bis zur Ampel
KopperpahlerAllee rollen lassen und 40 Meter vor der Ampel dann im zweiten
oder dritten Gang wieder knurrend einkuppeln und ohne Stop bei gruen
weiterfahren.
Solche Timing-Spielchen mache ich immer gerne Nachts und das schlaegt sich
sehr massiv auf den Treibstoffverbrauch nieder. Manchmal habe ich sogar eine
5 vor dem Komma geschafft und das ist fuer eine 1600er Maschine mit 100 PS
als Benziner -wie ich finde- ein ausgesprochen guter Wert.
Soll heissen, ich passe meine Geschwindigkeit den Ampelphasen an. Und es
waere nicht so, dass ich Blitzern schutzlos ausgeliefert waere. Nur
verdienen die nichts mehr an mir. Aus den unterschiedlichsten Gruenden,
ueber die ich mich hier nicht auslassen werde.
> Gruß,
> Sebastian
Gruss,
Micha
Subject: Blitzer
From: Michael Perlitschke
Date: 3/18/2007 9:15:44 PM
"Klaus Grünenthal" <info@kiel-cool.de> schrieb im Newsbeitrag
news:etk4vh$v90$03$1@news.t-online.com...
>
>> was bitte ist daran asozial? ich glaube kaum, dass die strassen-
>> verkehrsteilnehmer dazu erzogen werden sollen, die kassen der
>> kommunen zu füllen.
>
> ...hahaha, wenn Du Dich da mal nicht täuscht.
> Hast immer noch nicht begriffen wie das hier in der BRD funktioniert?
Du bist nicht Zufaellig ein Kind des SED-Regimes oder der DDR
Polit-Erziehung ? Du spielst hier mit Deiner Abschiebung bis hinter den
Ural. Da wird dann bei uebererhoehter Geschwindigkeit uebrigens noch mit der
Waehrung "Kanninchen" bestochen...LOL
Gruss,
Micha
Subject: Blitzer
From: Michael Perlitschke
Date: 3/20/2007 12:57:27 AM
"Klaus Grünenthal" <info@kiel-cool.de> schrieb im Newsbeitrag
news:etmoao$3eq$00$1@news.t-online.com...
> ...ja in Las Veags ist das sicher anders geregelt.
Nicht nur in Las Vegas. Einzig Problematisch wird es immer dann , wenn man
aus der Luft kontrolliert wird ( was aber eher selten geschieht und wenn
auch nur auf Interstates ). Aber wegen Speeding haben die mich noch nie dran
bekommen, da dort in etwas aehnlich zu schnell gefahren wird wie hier. Also
auf einem Interstate-Highway auf dem 70 Meilen erlaubt sind, kann man
problemlos -und das macht auch jeder- mit 75 Meilen fahren. Ab 80 kann es
dann aber teuer werden. In der Stadt mit 35 Milen, dann 40 etc.p.p. Und da
die Tachos ohnehin vorgehen muessen, sind die angezeigten Geschwindigkeiten
auch selten die tatsaechlichen.
Wer ganz sicher gehen will, haengt sich dann in den Staaten ein 12 Band
Cobra oder Whistler ins Auto. Die Kisten erkennen wirklich fast alles,
ausser vielleicht Blaehungen. Von einem Jammer sollte man aber Abstand
nehmen, denn das kann richtig aerger geben...
"Leo" -ein Freund von mir- hat diese Kisten ( keine Jammer ! ) immer im
Einsatz ist ist mit den Ergebnissen hoechst zufrieden. Ob man nun einen
Whistler oder Cobra ( letztere sehen zudem ziemlich geil aus ) nutzen muss,
haengt sicherlich auch vom persoenlichen Geschmack ab. Die Modelle von Cobra
finde ich persoenlich optisch deutlich giftiger.
Hier sind solche Geraete leider verboten. Nichtmal ein GPS-Navi mit
Blitzerwarung fuer Festinstallationen ist erlaubt ;-) Nunja, die wollen
schliesslich auch verdienen ;-)
Ich selbst finde das Autofahren in den USA deutlich angenehmer als hier.
Alles etwas chaotischer und gerade in Las Vegas auf der I-15 und den grossen
Knoten ein riesen Durcheinander, aber rgendwie scheint das dort prima zu
klappen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass fast jeder dort faehrt wie
er will.
Nur einmal haben wir einen wirklich heftigen Unfall auf dem Weg raus ( über
die Oakland Bay-Bridge ) raus aus SF erlebt, bei dem es mich leicht gruselte
( BMW der links volle Granate in die Betonwand geballert ist; samt
überschlag und einem Truemmerregen direkt neben einem ). Da dachte ich,
meine letzte Stunde hat geschlagen ( hier die Story:
http://mperlitsch.hintergrundbild.com/usa2005/tag17.htm )
Was aber in den USA und gerade Vegas voll Scheisse ist, ist das telefonieren
waehrend des Autofahrens. Nach Richtung Downtown ist eine Karre ohne Licht
gefahren. An der Ampel bin ich ausgestiegen und habe an die Fensterscheibe
geklopft. Ergebnis: Der Typ hat wie am Spiess geschriehen und mir spontan
eine Wumme vor die Nase gehalten. In diesem Moment dachte ich, nun ist es
vorbei. Natuerlich sagte ich dem ( ich schrieh das, denn der hat seine
Scheibe nicht runtergelassen ) das er nur das Licht anschalten soll, da er
eben ohne fuhr. Und das hat der auch begriffen und seine Knarre wieder
weggesteckt und sich sogar laechelnd bedankt. Erstaunlich wie schnell die
dort die Ballermaenner zuecken, denn so fies ist Downtown ( auch wenn es
eine Drecksgegend ist ) im grunde auch wieder nicht. Dann ein paar Tage
spaeter hat mich eine BMW-Fahrerin, die wie bekloppt aus dem Parkbereich kam
auf dem Weg ins Bellagio telefonierend fast ueber den Haufen gefahren,
sodass nur ein behertzter Sprung mein Ableben verhindern konnte. Die hat
sich vor Schreck fast in den Sloggi gemacht und ich war froh, das die mich
nicht plattgebuegelt hat...waere aber fast schief gegangen. Schade, an
dieser Stelle waere es vielleicht nicht unklug gewesen, wenn man sich
verletzt haette, denn bei der Puppe gaebe es sicherlich einiges zu holen.
2 mal innerhalb weniger Tage fast drauf gegangen. Und jedesmal war ein
dusseliges Cell-Phone beteiligt. Zum Kotzen ! Ansonsten ist das fahren in
den USA und auch Vegas mehr mit dem Aufenthalt in einem Sanatorium zu
vergleichen. Man hat Zeit; laesst sich auch Zeit und alles ist irgendwie
Chicco. Was man aber niemals machen sollte, ist Nachts in fiesen Gegenden
austeigen um jemanden zu helfen. Und auch die Ausfahrten aus den grossen
Casino-Parkhaeusern sind hochgradig gefaehrlich. Alles andere erinnert einen
sonst eher an eine Fahrt unter einer Ueberdois Valium. Herrlich
entspannend...
Gruss,
Micha
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